FAQ

Create your future – worum geht es?

Ziel von „Create your future“ ist es, geflüchtete Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund aus dem Freiburger Stadtteil Weingarten zwischen 12 und 18 Jahren dabei zu unterstützen, ihre Talente, Fähigkeiten und Interessen zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Begleiter auf diesem Weg sind junge Erwachsene zwischen 19 und 28 Jahren aus ganz Freiburg, die mit den Jugendlichen Zweier-Teams – Tandems – oder Gruppen bilden. Sie treffen sich um gemeinsam einem Thema nachzugehen, für das sie sich beide interessieren. Ein Beispiel: Ein junges Mädchen zeichnet gerne, kommt alleine nicht weiter, weil es an neuen Ideen, Material und Technik fehlt. Sie bildet mit einer jungen Frau, die auch gerne zeichnet, ein Tandem. Die zwei treffen sich regelmäßig, vielleicht einmal die Woche, und die Mentorin verrät Tricks und Kniffe. Oder ein Jugendlicher, der gerne tanzt, gründet mit seinen Freunden eine Tanzgruppe und wird dabei von einem Mentor unterstützt.

Zentral ist dabei immer die gemeinsam verbrachte Zeit. Es geht nicht um Perfektion oder darum ExpertInnen aus den Jugendlichen zu machen, sondern darum gemeinsam etwas zu unternehmen, das Spaß macht und dabei zu erkennen, was man drauf hat. Wichtig: wer kein spezielles Thema hat, für das er/ sie sich interessiert, kann natürlich trotzdem mitmachen!

Warum MentorInnen?

Die MentorInnen kennen sich in den Bereichen aus, für die sich die Jugendlichen interessieren, dabei müssen sie aber keine Profis sein. Sie arbeiten ehrenamtlich, das heißt sie bekommen keine finanzielle Entschädigung für ihre Zeit im Tandem. Wichtig ist, dass sie Spaß daran haben, etwas mit Jugendlichen zu unternehmen. Es sind auch Tandems möglich, die kein spezielles Thema erarbeiten, sondern sich treffen, um gemeinsam Zeit zu verbringen.

Die Idee von „Create your future“

MentorIn sein – eine gute Idee!

Was zeichnet die Tandems aus?

Die Idee ist, dass sich Zwei mit ähnlichen Interessen zusammenschließen und ein gemeinsames Projekt erarbeiten. Dafür nehmen sich die Jugendlichen und die MentorInnen Zeit. Sie treffen sich in der Regel einmal in der Woche über einen längeren Zeitraum. Die Tandems und Gruppen sind geschlechtergetrennt, das heißt, ein Junge arbeitet mit einem männlichen Mentor zusammen und ein Mädchen mit einer weiblichen Mentorin. Beide haben ähnliche Interessen und arbeiten freiwillig zusammen, dabei ist es wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen.

Woran arbeiten die Tandems und Gruppen?

Die Bandbreite an Themen für die Tandems ist groß. Mit welchen Themen sie sich beschäftigen, entscheiden sie selbst: ob Handwerk, Technik, Sprache, Sport, Musik, Kunst – aus allen Bereichen können Themen kommen. Das Entscheidende ist die Neugierde, sich auf ein gemeinsames Projekt einzulassen und der Wille, gemeinsam dran zu bleiben. Im Vordergrund steht aber immer die Beziehungsarbeit. Die MentorInnen sind für die Jugendlichen wie eine „große Schwester“ oder ein „großer Bruder“, sie sind Vertrauenspersonen, mit denen man sowohl ernste Themen besprechen kann, als auch Spaß haben kann.

Nicht nur Tandems, sondern auch Gruppen sind möglich. In der Gruppe arbeiten mehrere Jugendliche mit einem oder mehreren MentorInnen.

In diesem -> Film könnt ihr den Create your future Tandems über die Schulter schauen und erfahrt womit sie sich beschäftigen und was sie schon auf die Beine gestellt haben.

Wie können sich Eltern informieren?

Eltern können sich immer bei der Mobilen Jugendarbeit informieren. Zum Projekt wird es außerdem bei Bedarf Infoabende geben. Hier können Eltern Fragen stellen und sich ausführlich über die Tandems und die Gruppen informieren.

Wie lange läuft das Projekt?

Von November 2013 bis Januar 2016 wurde create your future durch das Bundesamt für Migration und Integration gefördert. Ab Februar 2016 wird das Projekt über „die Woche der Diakonie“ und durch das Programm „Modellprojekte junge Flüchtlinge“ der LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg unterstützt.

Wo kann ich mich informieren?

Auf der Kontaktseite stehen die Telefonnummer und E-Mail-Adressen der Mobilen Jugendarbeit. Einfach das Telefon in die Hand nehmen oder eine Mail schreiben. Die KollegInnen der Mobilen Jugendarbeit sind Experten vor Ort und beraten, geben Infos und stehen mit Rat und Tat zur Seite.